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| die neuen features gegenüber bf2 |
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In Sachen Optik fällt auf, dass die Polygon-Anzahl merklich gestiegen ist. Die Spielgrafik basiert aber weiterhin auf der alten Engine und erfuhr nur minimale Verbesserungen. Kurz: Die neueste Battlefield-Inkarnation sieht immer noch hervorragend aus, zieht bei den Effekten im Vergleich zu Schwergewichten wie Crysis aber deutlich den Kürzeren. Durch die relativ kurze Entwicklungszeit war aber kaum was anderes zu erwarten. Immerhin sind die Hardware-Anforderungen gegenüber dem Vorgänger kaum gestiegen, mit einem aktuellen System dürften also keine Probleme auftreten.
Beim Zukunftsszenario mit den steuerbaren Kampfrobotern kommt der Spieler nicht umhin, an Activisions nächsten Multiplayer-Kracher Enemy Territory: Quake Wars zu denken. Im Gegensatz zu id’s abgehobenem Science-Fiction-Szenario samt Aliens und Energiewaffen, wurde bei Battlefield 2142 mehr Wert auf Realismus gelegt. Mal abgesehen vom Antigrav-Antrieb einiger Fahrzeuge, liegen die meisten Waffensysteme im Bereich des Machbaren und auch der Krieg nach einer Klimakatastrophe klingt nachvollziehbar. Leider ist das Design der Vehikel ohne direkte Vorlage etwas fade ausgefallen. Innovation sieht anders aus, stattdessen gibt es Evolution an allen Ecken und Enden.
In punkto Gameplay und beim Beförderungssystem mit den freispielbaren Waffen und Ausrüstungsteilen, macht DICE auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung. Wirkte das Rankingsystem bei Battlefield 2 noch unvollkommen, sorgt die enorme Bandbreite an Features und ein gutes Balancing schon bei der Test-Version für lachende Soldatenaugen. Während gute Spieler beim Vorgänger schnell alle Extra-Waffen freigeschalten konnten, verspricht jetzt das komplexe Upgradesystem für einen monatelangen, motivierenden Kampf bis zur Komplett-Ausrüstung. Darüber hinaus reduziert sich das Repertoire auf vier Klassen, die nun mehrere Aufgaben in sich vereinen. Besonders schlagkräftige Kombinationen, wie zum Beispiel die Mischung aus Panzerabwehr und Pionier, werden durch die Upgrades wieder etwas entschärft. Andere hingegen aufgewertet: Der Scharfschütze verwandelt sich nach ein paar Extras in einen Bombenleger, der jedes Fahrzeug mit einem Knopfdruck auf den Schrottplatz befördert. Dank dieser Vielseitigkeit müssen die Spieler seltener die Rolle wechseln und können sich besser auf das Kampfgeschehen konzentrieren. Die große Bandbreite der Upgrades lässt viel taktischen Spielraum und macht erstmals auch außerhalb des Schlachtfeldes eine gehörige Portion Hirnschmalz notwendig.
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